Wenn der Computer vom Multitasking überfordert ist, macht der Browser schlapp. Dann macht es auch keinen Spaß mehr den PC zu bedienen. Wenn es dazu kommen sollte, dass man am PC mehrere Tätigkeiten macht, dann wird es an der Zeit seinen PC aufzurüsten.

Für das Aufrüsten braucht man einen RAM-Speicher, welcher den Arbeitsspeicher darstellt. Jeder weiß sicherlich, dass es Arbeitsspeicher gibt, jedoch haben nur die wenigsten Menschen eine Vorstellung davon, was sich genau dahinter verbirgt. Selbst, wenn die meisten Nutzer nie Kontakt mit dem Innenleben eines Rechners bekommen haben, kann es sich lohnen, einen genaueren Blick drauf zu werfen. Wenn man den Arbeitsspeicher nämlich nachträglich in den PC reinmacht, kann man viel Geld sparen. Der Kauf eines neuen PCs wird dann gar nicht mehr erforderlich.

 

Wie funktioniert ein Arbeitsspeicher?

Sofern man den Hauptprozessor oder die zentrale Recheneinheit CPU versteht, dann kann man den Arbeitsspeicher als eine Art Kurzzeitgedächtnis verstehen. Der Arbeitsspeicher stellt einen Teil des Computers dar, wo während des Betriebs ständig drauf zugegriffen werden muss. Es werden im Arbeitsspeicher alle laufenden Prozesse abgespeichert.

Das heißt auch, dass bei höherem Arbeitsspeicher mehr aufwendigere Prozesse gleichzeitig ablaufen könne. Daher ist der Arbeitsspeicher für die Gesamtleistung und für das Arbeitstempo sehr wichtig. Dies ist vor allem wichtig, wenn man mehrere Programme gleichzeitig laufen lassen möchte oder aufwendige Spiele spielt.

Wieviel RAM-Speicher man letztendlich braucht, das hängt vom Nutzungsverhalten ab. Ein Büro-PC für die klassischen Office-Programme stellt weniger Ansprüche als ein Gaming-PC dar. Dagegen brauchen Arbeiten wie das schneiden von Filmen und Produzieren von Musik weitaus mehr Arbeitsspeicher.

 

Keine Festplatte

Grundsätzlich sollte man mindestens 8 GB Arbeitsspeicher in seinem PC haben. Jedoch sind 16 GB zu empfehlen, wenn man für die Zukunft gerüstet sein möchte. Wenn man wirklich aufwendige Arbeiten macht oder mit Grafikprogrammen arbeitet, dann kann es nicht schaden den PC auf 32 GB aufzurüsten.

Gut zu wissen ist, dass nicht jedes Betriebssystem viel Arbeitsspeicher nutzen kann. Dies hängt aber auch vom PC ab, denn nicht alle Computer haben genügend Steckplätze zur Verfügung.

Das Wort RAM steht im englischen für „random access memory“. Der RAM-Speicher sichert anders als die Festplatte des Computers die Daten nur, bis der PC ausgeschaltet wird. Aus diesem Grund wird für den RAM Speicher auch gerne die Bezeichnung „flüchtiger Speicher“ verwendet. Auf keinen Fall sollte man den RAM-Speicher mit der Festplatte verwechseln. Es handelt sich um zwei verschiedene Dinge. Denn selbst wenn beide Objekte Daten speichern, haben sie nichts gemeinsam. Natürlich kann es nicht schaden sich für eine schnellere Festplatte zu entscheiden. Diese kann den PC ebenfalls schneller machen. Der Speicherexperte memorysolutions gibt dazu mehr Informationen.

 

Arbeitsspeicher Typen

Ein Arbeitsspeicher für den PC besteht in länglichen Speichermodulen. Diese werden in Speichergröße, Speichertempo und Speichertyp unterschieden. Die wichtigsten Eigenschaften eines RAM-Speichers sind die Speichergröße, das Speichertempo und das Speichermodell.

Die Speichergröße wird in Gigabyte angegeben. Grundsätzlich gilt je mehr desto besser. Es gibt sogar noch Arbeitsspeicher in niedrigen Größen von 2 GB oder gar unter 1 GB. Allerdings sind diese Größen für die meisten PCs von heute nicht zu empfehlen.

Darüber hinaus ist das Speichertempo wichtig. Das Speichertempo ist die Geschwindigkeit, mit der der RAM-Speicher von der zentralen Recheneinheit bearbeitet wird. Die aktuellen Speichermodule erzielen Taktfrequenzen von bis zu 3.000 Megahertz (MHz). Veraltete RAM-Module bewegen sich im Bereich 800 und 2.000 MHz.

Beim Speichermodell ist es ein bisschen komplizierter. Sogar die Stiftung Warentest hat es bis heute nicht geschafft diese Objekte einem Test zu unterziehen. Hersteller bringen in regelmäßigen Abständen neue Generationen von Speichern auf den Markt. Diese werden immer schneller und energieeffizienter. Es bleibt daher schwierig den Überblick zu bewahren.

Wichtig ist, dass man sich nicht unbedingt einen neuen PC kaufen muss. Das nachträgliche Aufrüsten ist in den meisten Fällen viel wirtschaftlicher und günstiger als wenn man sich gleich einen neuen PC kauft.

 

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Der Münchner Christoph Marx ist Publizist und Lektor und lebt in Berlin. Er arbeitet als Autor und Redakteur für viele namhafte Verlage und veröffentlichte bzw. verantwortete inhaltlich zahlreiche Werke, v.a. zu historisch-politischen, gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Themen.Referenzliste unter Autor und Redakteur/Lektor.

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