Gärten haben in den letzten Monaten einen unbeschreiblichen Hype erleben dürfen. Mit dem ersten Corona-Sommer gingen die kleinen Oasen weg wie warme Semmeln. Die Nachfrage stieg explosionsartig. Grund dafür waren die Reiseeinschränkungen. Niemand war sich sicher, ob das geliebte Urlaubsland nicht doch noch zum Risikogebiet erklärt wird oder nicht. Zudem waren die Auflagen für die Heimkehr nie wirklich abzusehen. Aus diesem Grund entschieden sich viele für den Urlaub daheim. Selbst der Sommer 2021 lud er zum Verweilen im eigenen Garten ein, denn auch in diesem Sommer waren die Umstände nicht sonderlich gut.

Wer einen eigenen Garten vor der Haustür hat, kann sich glücklich schätzen. Andere haben um einen Pachtgarten gekämpft, um wenigstens ein klein wenig grün um sich zu haben. Welche Schritte zu beachten sind, wenn man den Garten neu gestalten möchte, erfährt im Folgenden.

Planung ist das A und O

Zunächst einmal gilt es genaue Vorstellungen vom neuen Garten zu haben. Am besten skizziert man sich hierfür grob die Richtlinien. Steht beispielsweise der Wunsch im Raum, eine neue Terrasse zu erbauen dann ist das ein großes Projekt. Oder sollen einfach nur die Möbel und Sitzgelegenheiten aufgebessert werden. Stehen die Umbauten fest, kann eine Einkaufsliste erstellt werden. Bei größeren Projekten ist es meist hilfreich, wenn ein paar helfende Hände das Ganze unterstützen. So ist man viel schneller fertig und kann den Garten genießen. Neben Umbauten und Sanierungen stehen im Garten selbstverständlich die Pflanzen im Fokus. Sie verleihen dem Ganzen einen gewissen Charme und beleben den Garten auf eine ganz eigene Art und Weise. Bei der Wahl der passenden Pflanzen ist der Standort entscheidend. Bei starker Sonneneinstrahlung sind Sträucher und Bodendecker ideal. Wer sich nicht so gut damit auskennt, kann sich gern beraten lassen. Oftmals entstehen dadurch neue Blickwinkel und neue Gestaltungsmöglichkeiten, an die man vielleicht zuvor nicht gedacht hat.

Grobe und aufwendige Arbeiten zuerst

Nun, da der Plan steht, heißt es Ärmel hochkrempeln. Jetzt heißt es mit Sinn und Verstand das Projekt angehen. Sollten noch Wasserleitungen verlegt werden müssen, um beispielsweise im hinteren Bereich des Gartens einen Wasseranschluss zu haben, sind diese Aufgaben zuerst zu übernehmen. Denn das Aufgraben nimmt nicht nur viel Zeit Anspruch, es wäre fatal, wenn frisch gesäter Rasen noch einmal umgegraben werden muss, nur um die Leitung zu verlegen. Im Garten genügen dünne Edelstahlleitungen, welche vorzugsweise mit einer Isolierung zu versehen sind. Das genügt vollkommen. Ein PVC Rohr wäre keine Alternative, da diese Roher nicht in dermaßen kleinen Durchmessern erhältlich sind. Wer Kunststoffrohre verlegen möchte, muss auf PE setzen.

Ist das erledigt, kann man sich den anderen Aufgaben widmen.

Streichen, Lackieren, neu gestalten

Neue Farben bringen immer frischen Wind. Da Holzelemente ohnehin regelmäßig gestrichen werden müssen, darf man sich gern auch einmal an andere Farbtöne wagen. Sehr beliebt ist der skandinavische Stil. Die Kombination aus rot und weiß. Die Trendfarbe in diesem Jahr ist übrigens grau. Was allerdings nicht jedem gefallen dürfte. Immerhin sollte es im Garten nicht trist wirken, sondern lebendig und fröhlich.

Nachdem die Holzelemente im Garten mit frischen Lasuren versorgt sind, wagen sich einige an das Streichen der alten Palettenmöbel. Diese können sehr wohl nach einer gewissen Zeit einen frischen Anstrich gut gebrauchen. Lackfarben gibt es dafür mehr als genug. Ein wenig Mut zur Farbe wird belohnt. Aber Vorsicht, es sollte schon zum gesamten Konzept passen und sich nicht mit den anderen Farbnuancen beißen. Immerhin möchte man sich später wohl fühlen und sich nicht darüber ärgern, dass es farblich so gar nicht harmoniert.

Zu guter Letzt steht der Dekoration nichts mehr im Weg. Hier ist schlicht weg der persönliche Geschmack der wohl beste Ratgeber überhaupt. Der maritime Stil überzeugt noch immer die meisten, aber auch mediterran, rustikal oder romantisch sehen die Gärten in diesem Jahr aus.

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Der Münchner Christoph Marx ist Publizist und Lektor und lebt in Berlin. Er arbeitet als Autor und Redakteur für viele namhafte Verlage und veröffentlichte bzw. verantwortete inhaltlich zahlreiche Werke, v.a. zu historisch-politischen, gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Themen.Referenzliste unter Autor und Redakteur/Lektor.

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