Internet

Internet, CC0 Public Domain, pixabay

Unendliches Netz, unendliche Welten: Ohne Anfang und ohne Ende. Jeder kann mitreden – über alles und jeden. Doch wer hinter den Mitteilungen steckt, wir in Zeiten von Fakeprofilen und Fakenews immer schwieriger. Wer soll da noch durchblicken – eine grundsätzliche Hilfestellung.

Wenn man früher Orientierung suchte und um Rat suchte, griff mann und frau zum Fachbuch oder zur Zeitung. Oder wenn man sauer war, schrieb man einen Leserbrief an die Redaktion und hoffte implizit auf Veröffentlichung, was in der Regel nicht geschah. Denn die Herren Journalisten bestimmten, was veröffentlicht werden sollte oder nicht. Von der Publikationsmacht ist heute nur noch wenig geblieben. Dank der technologischen Revolution ist es ein Leichtes, sich aktiv in den gesellschaftlichen Dialog einzuklinken und diese zu beeinflussen, indem man sich eine eigene Website zulegt bzw. sich geschickt in virtuelle soziale Netzwerken verbindet. Vom reinen Medienkonsumenten auch zum eigenen Medienproduzenten zu werden, ist ein Versprechen, das immer noch große positive Energien freisetzt.

Auf der Suche nach seriösen Informationen

Allerdings sind die Schattenseiten dieser rasanten, noch lange nicht abgeschlossenen Entwicklung inzwischen offenkundiger als in den unschuldigen Baby-Jahren des Internets. Seriöse Informationsverbreitung steht unmittelbar neben Propaganda zu undurchsichtigen politischen oder kommerziellen Zwecken, transparente Möglichkeiten des eigenen Horizonts neben intrasparenter Verschleierung von kriminellen Taten. Die neue Freiheit wirklich nutzen zu können, setzt also wesentlich die Kenntnis voraus, unterscheiden zu können: zwischen falsch und richtig, zwischen zielführend und zielverwirrend etcpp. Dies betrifft gerade die Branchen, die mal zu Recht, mal zu Unrecht einen zweifelhaften Ruf genießen wie die Casino-Szene. Da mischen sich informative Ratgeber- und Portalseiten wie Casinoratgeber.de  neben undurchsichtigen Angeboten.

Bildung als Schlüssel

Um den Unterschied zwischen Information und Dysinformation, zwischen Angebot und Verführung erkennen zu können, braucht es  vor allem – Bildung. Bildung über die Funktionsweise des Internets, über die rechtlichen Aspekten von Seriösität (Hat eine Seite ein Impressum, einen klaren Ansprechpartner) und auch allgemein über wirtschaftliche Zusammenhänge in modernen technologischen Medialzusammenhängen. Umso früher Jugendliche und Kindliche solche Medienkompetenz erwerben, desto weniger sind sie anfällig für die Versuchungen, die im Netz lauern. Selbstverantwortlich als Medienakteur agieren zu können, ist mehr denn je eine Aufgabe auch für die Schule.

Der Münchner Christoph Marx ist Publizist und Lektor und lebt in Berlin. Er arbeitet als Autor und Redakteur für viele namhafte Verlage und veröffentlichte bzw. verantwortete inhaltlich zahlreiche Werke, v.a. zu historisch-politischen, gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Themen.Referenzliste unter Autor und Redakteur/Lektor.

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