Christoph Marx

Geschichte, Wissenschaft, Medien, James Bond, Sport und Fußball aus Berlin

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WM-Geschichte (14): 1990 – Ein italienischer Sommer

Franz Beckenbauer, Andy Warhol

Von Warhol verewigt: Franz Beckenbauer; shutterstock/catwalker

Lothar Matthäus war auf dem Höhepunkt seines Könnens und auch fieseste holländische “Spuck-Attacken” wurden abgewehrt: Die deutsche Elf wurde 1990 in Italien zum dritten Mal Weltmeister und Franz Beckenbauer setzte sich endgültig ein Denkmal.  >>

WM-Geschichte (13): 1986 Argentinien – Die Hand Gottes

Diego Armando Maradona

Maradona ist bis heute ein Fußballgott – nicht nur, aber vor allem in Argentinien; cc-creative-commons-Lizenz

Es war sein Turnier: Das kleine Fußballgenie Maradona verzauberte die Fußballwelt und brachte Argentinien den zweiten Titel. Unabhängig davon, ob dabei Gott seine Hände im Spiel hatte oder nicht. >>

WM-Geschichte (12): 1982 Spanien – Der hässliche Deutsche

WM 1982 spanien

Die Deutschen machten sich bei der WM 1982 keine neuen Freunde /Shutterstock

Der Skandal von Gijon und ein brutales Schumacher-Foul ramponierten den Ruf des deutschen Fußballs bei der WM 1982 in Spanien nachhaltig. Daran konnte auch die Finalteilnahme nur wenig ändern.  >>

WM-Geschichte (11): 1978 Buenos Dias Argentina

Das Plakat zur WM in Argentinien 1978

Das Plakat zur WM in Argentinien 1978

Argentiniens erster WM-Triumph im eigenen Land 1978 hat bis heute einen faden Beigeschmack: Eine brutale Militärjunta regierte und es geschahen viele merkwürdige Zufälle. Dazu gingen  die Deutschen unter – 2:3 gegen das närrische Österreich. Wo, weiß inzwischen jeder Schuljunge.  >>

WM-Geschichte(10): 1974 Deutschland – Kaiserkrönung in München

Sepp Müller hat keine Chance. 1:0 fr die Niederlande

In der 1. Minute liegt Deutschland im WM-Finale gegen Holland in München mit 0:1 hinten. Bundesarchiv, Bild 183-N0716-0315 / Mittelstädt, Rainer / CC-BY-SA 3.0.

Nach dem Fiasko gegen den kleinen sozialistischen Schmuddelbruder gewann Fußball-Deutschland um Kapitän Beckenbauer im eigenen Land den zweiten Titel. Mit mehr Glück als Können gegen Holland im Finale. Es war der Beginn einer wunderbaren Fußballfeindschaft. >>

WM-Geschichte(9): 1970 – In der Gluthitze von Mexiko

Aztekenstadion in Mexiko

Das Aztekenstadion in Mexiko City 2007. wikimedia

Seelers Hinterkopftor gegen England, das Jahrhundertspiel gegen Italien im Halbfinale: Die Deutschen glänzten 1970  in der aufgeheizten Atmosphäre Mexikos. Und während sich Péle unsterblich machte, ging ein neuer Stern am internationalen Fußballhimmel auf: Franz Beckenbauer.  >>

WM-Geschichte(8): England 1966 – Football was coming home

Ein WM-Stern, drei Löwen. England. Stephen Mulcahey / Shutterstock.com

Ein WM-Stern, drei Löwen. England. Stephen Mulcahey / Shutterstock.com

Es war die WM der Engländer. Zum ersten Mal fand das Spektakel im  Mutterland des Fußballes statt. Und zum bisher einzigen Mal gewann England das Turnier gegen Deutschland – durch die Mutter aller Fehlentscheidungen. >>

WM-Geschichte(7): 1962 Chile – Kalter Krieg am Ball

Briefmarke 1962 Chile

Auch in der Mongolei war die WM inzwischen präsent. aarrows / Shutterstock.com

Bei der WM 1962 in Chile war von Anfang an der Wurm drin. Auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs zeigte der Fußball in einem Land ohne jede Fußball-Tradition sein hässliches Gesicht. Aus Sport wurde oft Krieg. >>

WM-Geschichte(6): 1958 Brasilien – Die Geburt des Samba-Fußballs

Das Bild des schönen Gefühlsfußballs/ Petrafler, shutterstock.com

Das Symbol des schönen Gefühlsfußballs / Petrafler, shutterstock.com

Die WM 1958 in Schweden war bereits ein weltweites Medienevent. Die Deutschen spürten die Lasten der Vergangenheit. Es war die WM der Brasilianer und vor allem eines Spielers, der wie kein anderer die Sambafußball-Ästhetik repräsentierte: Péle.  >>

WM-Geschichte(5): 1954 – Das ewige “Wunder von Bern”

Tor von Max Morlock im WM-Finale von Bern 1954

Morlock spitzelt den Ball zum Anschlusstreffer gegen die Ungarn ins Tor/ akg-images

Der deutsche Sensationssieg über Ungarn im Finale von Bern 1954 gehört inzwischen zum deutschen Bildungskanon. Die ersten deutschen Helden nach dem Zweiten Weltkrieg. Phönix aus der Asche. Nationaler Mythos, auch deutsche Mediengeschichte.  Die WM selbst ist längst vergessen.  >>

WM-Geschichte(4): 1950 – Das Drama von Maracanã

Maracana -Stadion

Das neue Maracana 2013. Filipe Frazao / Shutterstock.com

Vor 64 Jahren war Brasilien zum ersten Mal Gastgeber der Fußballwelt. Doch was als Krönungsmesse inszeniert war, endete in dem Finalspiel gegen Uruguay in einem sportlichen wie menschlichen Drama, das in Brasilien bis heute unvergessen ist.
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WM-Geschichte(3): 1938 – Großdeutsche Seifenträume

Deutsche Mannschaft mit Hitler-Gruß

Die großdeutsche WM-Mannschaft vor dem Spiel gegen die Schweiz mit dem Hitler-Gruß, 4.6.1938. akg-images / Imagno

Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs erlebte das großdeutsche Nazireich in Frankreich sein fußballerisches Waterloo. Dafür siegten die Italiener. Brillant spielten allerdings nur die Brasilianer, teilweise auch ohne Schuh. >>

WM-Geschichte(2): 1934 – “Sterben oder siegen”

Postkarte der Fußball-WM in Italien 1934; akg-images / Andrea Jemolo

Postkarte der Fußball-WM in Italien 1934; akg-images / Andrea Jemolo

Primär auf Zerstörung des Spieles aus und mit allen Theaterwassern gewaschen: Das Bild vom hässlichen Italiener hält sich hartnäckig. Es hat seine Wurzeln in der Heimat-WM 1934. Unter den strengen Augen des Faschistenführers Mussolini siegte damals Italien – mit allen Mitteln.   >>

WM-Geschichte(1) 1930: Als die WM laufen lernte

Argentinien gegen Uruguay 1930 Finale WM

Szene aus dem Finalspiel Argentinien gegen Uruguay in Montevideo. (c) Picture-Alliance

Ein König, der selbstherrlich die Mannschaft aufstellte, und Schiedsrichter, die Schlips und Kragen trugen. Bei der ersten WM in Uruguay 1930 war noch vieles anders. Vor allem fehlten zahlreiche Mannschaften. Fast ganz Europa blieb zuhause. >>

Kick it like Henry

Frauennichtversteher und Fußballnarr: Heinrich VIII. von England (1491-1547); Sotheby's / akg-images

Frauennichtversteher und Fußballnarr: Heinrich VIII. von England (1491-1547); Sotheby’s / akg-images

Frauenheld, Kirchengründer, Vielfraß: Wir glaubten ihn zu kennen, den legendären König von England an der Schwelle zur Neuzeit. Doch was kaum einer weiß: Heinrich VIII. war auch leidenschaftlicher Fußballer, der auch hier über Leichen ging. >>


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